Ortsteil Drebenstedt

Drebenstedt - mit frühsteinzeitlichen Wurzeln

- Backsteinkirche - Friedenseiche - Hünengrab –

 

Einwohner: 85 Personen

Gemarkungsfläche: xxx ha

Postadresse: 38489 Jübar OT Drebenstedt

Telefonvorwahl: 039003-

 

 

Drebenstedt ist ein Ortsteil von Jübar im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt, Deutschland.

 

Der Ort liegt etwa 500 Meter nordwestlich von Bornsen und ca. 3,5 Kilometer nördlich des Ortsteils Jübar. Bis zur nordöstlich gelegenen Kreisstadt Salzwedel sind es etwa 22 Kilometer. Bis zur westlich gelegenen niedersächsischen Stadt Wittingen sind es 11,5 Kilometer. Die im Südwesten verlaufende Bundesstraße 244 ist rund acht Kilometer entfernt.

 

Drebenstedt wurde 1375 erstmals urkundlich erwähnt. Die spätgotische Backsteinkirche in Drebenstedt wurde im 16. Jahrhundert gebaut.

 

1950 wurde Drebenstedt in die Gemeinde Bornsen eingegliedert. Bornsen und Drebenstedt gehörten bis 2009 der Verwaltungsgemeinschaft Beetzendorf-Diesdorf an. Durch den Gebietsänderungsvertrag beschlossen die Gemeinderäte der Gemeinden Bornsen (am 25. Mai 2009), Hanum (am 3. Juni 2009), Jübar (am 3. Juni 2009), Lüdelsen (am 13. Mai 2009) und Nettgau (am 4. Juni 2009), dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen Jübar vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.

 

Auf dem Dorfplatz in Drebenstedt steht eine Friedenseiche. Das Naturdenkmal wurde zum Gedenken an die Beendigung des deutsch-französischen Krieges im Jahr 1871 gepflanzt.

 

Nahe des Ortes befindet sich mit dem Großsteingrab Drebenstedt das mit 47 Metern Länge und 10 Meter Breite größte Hünengrab in der Altmark. Es gehört zu den größten und am besten erhaltenen Großsteingräbern der Altmark. Das Grab befindet sich 950 m westlich der Ortsmitte von Drebenstedt und gehört zum Typ der Großdolmen. Der Grabhügel ist langgestreckt und seine Höhe beträgt 1,7 m. Die Umfassung ist nordwest-südöstlich orientiert und trapezförmig. Die Länge des Grabes beträgt 43,8 m, die Breite beträgt 6,0–7,5 m. Von den ursprünglich 58 Umfassungssteinen sind heute noch 53 erhalten. Ethnografische und experimentalarchäologische Untersuchungen ermöglichten es, den Arbeitsaufwand für das Großsteingrab zu bestimmen. Dieser betrug den Berechnungen zufolge 37.535 Personenstunden, d. h. bei einem 10-stündigen Arbeitstag waren 100 Personen in der Lage, das Grab innerhalb von 40 Tagen zu errichten.

 

Quellennachweis: www.de.wikipedia.org, www.beetzendorf-diesdorf.de

Datenstand: 01.01.2013

Drebenstedt - mit neuzeitlichen Windrädern

Jübar/Drebenstedt. Allein die technischen Daten der sechs neuen Windräder in der Gemarkung Drebenstedt-Bornsen sind beeindruckend: Die 120 Meter hohen Ungetüme aus Stahl und Hightech erzeugen zusammen 14,4 Megawatt Strom. Allein Rotor und Blätter wiegen 63,6 Tonnen.

Einwohner aus Drebenstedt und Bornsen nutzten Infotag vor ihrer Haustür

Mit 500 Stufen in den Wind

In seinem Element: Direkt im Fuß eines Windrades selbst erläuterte Fachmann Sebastian John (2.v.l.) das beeindruckende technische Know How. Die 120 Meter hohen Riesen aus Stahl und Hightech erzeugen zusammen 14,4 Megawatt Strom.© Zuber
Prtojektmanagerin Anna Wozniak (r., unten) und Elektro-Planer Daniel Nofz stellten sich den Fragen der Anwohner. © Zuber

Der ganze Turm bringt insgesamt 345 Tonnen auf die Waage. Rund 500 Stufen müssen bis zum Wind auf Nabenhöhe erklommen werden. „Doch auch ein kleiner Fahrstuhl ist zu Wartungszwecken eingebaut“, erklärte Projektleiterin Anna Wozniak von der Windpark-Deutschland-AG (WPD) in Berlin beim Tag der offenen Tür am Sonnabend. Dutzende Einwohner aus Drebenstedt, Bornsen und den Nachbardörfern nutzten den Infotag bei idealem Wetter: Wind und blauem Himmel. Ob das Rauschen der Rotorblätter stört? „Das stört mich persönlich kaum. Schlimmer und ärgerlicher sind die schweren Lastwagen, die in Bornsen und Drebenstedt über unsere maroden Straßen rattern“, meinen zum Beispiel Rüdiger und Andrea Fuhrmann aus Bornsen. Viele Einwohner haben sich bereits mit den sechs riesigen Windrädern arrangiert. Ein Sprung Rehe äste auf dem Feld daneben und ließ sich nicht von den gewaltigen Rotorblättern stören. Elektro-Planer Daniel Nofz hat Trasse und Umspannwerk geplant.

Im Fuß eines Windrades selbst erläuterte Fachmann Sebastian John das beeindruckende technische Know How. Nach der Fertigstellung scheint aller Trubel beim Bau der Windriesen vergessen: Trassen, die die Straßen vor bislang ungeahnte Herausforderungen stellten oder ein Haus in Jübar, das dem Schwerlastverkehr etwas im Wege stand...

Allein 23.350 Meter Kabel mussten verlegt werden und 33.000 Kubikmeter Erde für die Fundamente ausgehoben werden. 4350 Kubikmeter Beton wurden in den sechs Fundamenten verbaut. „Ich freue mich, dass der hiesige Windpark-Bau ohne Streitereien über die Bühne ging. Jeder Mensch hat Wünsche und Träume, doch letztendlich müssen wir mit der Realität klarkommen“, sagte Jübars Bürgermeister Carsten Borchert bei der Einweihungsfeier. Bernhard Krede dankte als WPD-Reginalchef Mitteldeutschland allen Einwohnern für ihre Geduld und ihr Verständnis.

20171016 Altmark Zeitung von Kai Zuber

www.juebar.eu ist online seit 1. Oktober 2012

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