??????????? Was'n Das ???????????

- Steinies -

Was'n Das in der Altmark? Steinies erscheinen im Herbst und verschwinden zum Winter. Eines Morgens im Oktober stehen sie auf dem Acker. Sie recken sich auf, streben nach oben, vom Wind gebeugt. Einzeln oder in Gruppen, zu zweit, zu dritt, in Reihe oder einsam. Wie Erdmännchen stehen sie geduldig in der Gegend herum. Wie sind sie dort hin gekommen? Wohin verschwinden sie wieder? Jedes Jahr, immer wieder. (20131106)

Die Auflösung

Schon als Alleinstellungsmerkmal in der Gemeinde Jübar, so Bürgermeister Carsten Borchert, finden sich nach der Ernte auf den Äckern Feldsteine, die anhand der Lage und Anordnung auffallen. Sie sind im Schnitt 40 bis 60 cm hoch und lassen sich kaum oder nicht anheben, so schwer sind sie. Laut Ulf Frommhagen vom Salzwedeler Denkmalschutz werden sie nicht als Bodendenkmale betrachtet, solange sie nicht mit einem sogenannten Megalithgrab in Verbindung gebracht werden können. Die Steinies (Überbleibsel der Eiszeit, Geschiebe, die von den eiszeitlichen Gletschern aus Skandinavien heran transportiert wurden und Teile der Grund- und Endmoränen sind) wachsen regelrecht aus dem Boden heraus. Sie werden vom Frost nach oben gedrückt und geraten dann beim Pflügen und Eggen in die landwirtschaftlichen Werkzeuge. Damit sie keine Schäden an den Geräten anrichten, werden sie jedes Jahr erneut beräumt. Laut Heinrich Herms, Leiter der Jübarer Agrargenossenschaft, werden die Feldsteine Mitte November, zum Teil mit schwerem Gerät, von den Feldern eingesammelt. So kann einer erneuten Aussaat und der nächsten Ernte nichts im Wege liegen. Das Video zu den Steinies befindet sich auf YouTube unter folgendem Link: http://youtu.be/m7Qh-QteQ-U

www.juebar.eu ist online seit 1. Oktober 2012

ScreenSaver Forecast by yr.no

 

Zum YouTube-Kanal "GemeindeJuebar" und unseren gesammelten Videos!

Jübar-App auf dem Android-Gerät installieren!

_______________________________________________________________________________

Aktuelles vom 10. Juni 2017